Papa · Autor · Läufer · Streamer · Webdesigner

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Echt sein statt perfekt wirken.

Schön, dass du da bist! Ich bin Trutz – Papa aus Hamburg, leidenschaftlicher Läufer und der kreative Kopf hinter dem Kreativhafen. Hier geht es um Kinderbücher mit Herz, Laufkilometer an der Alster, World of Warcraft live auf Twitch – und um Websites, die ich für andere baue.

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Bücher · Kilometer · Raids · Websites
Made in Hamburg

[ Vier Welten · ein Trutz ]

Porträt von Trutz Stähler

Trutz StählerPapa · Autor · Läufer · Streamer · Webdesigner

02 — Kreativhafen

Geschich­ten.

„Maria Holm“, ein Kinderkrimi ab 8, und zwei Kritzelbücher ab 1 Jahr – mit Tieren und mit Dinos. Geschrieben in Hamburg, für kleine Entdeckerinnen und Entdecker.

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03 — Running

Kilo­meter.

Alster, Niendorfer Gehege, Halbmarathon: Laufen ist mein Kopf-frei-Knopf – mit Puls, Zwischenzeiten und ehrlichen Geschichten.

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04 — Twitch

Aben­teuer.

World of Warcraft Forever, live auf Twitch – mit Chat-Spiel, eigenen Helden und der Bestenliste aus der Stream-Zentrale.

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06 — Webdesign

Web­seiten.

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Leseprobe · Maria Holm und das Geheimnis der verschwundenen Perle

Kapitel 1

Maria Holm auf Ermittlungs­tour

Ein Fall für die Loki-Detektive · ab 8 Jahren

Umblättern: Pfeil rechts, wischen oder „Weiter“

Hamburg konnte an einem Sommertag laut und bunt sein. Die S-Bahnen ratterten über die Brücken, Lastwagen hupten, und am Hafen lockten die Buden mit Bratwurst und frischen Fischbrötchen. Doch wer ein paar Kilometer nach Norden fuhr, fand plötzlich eine ganz andere Welt. Das Niendorfer Gehege lag still und kühl da, als gehörte es gar nicht zu derselben Stadt. Und genau dorthin war Maria Holm unterwegs.

Maria trat kräftig in die Pedale. Ihr Fahrrad war älter als sie selbst, brachte sie aber zuverlässig überallhin. Im Rucksack steckte ihr dunkelblaues Notizbuch – das Herzstück ihrer Detektivarbeit. Darin stand jede Beobachtung, jede Idee, jeder noch so kleine Verdacht. Sie hatte es feierlich „Fallbuch“ genannt, auch wenn noch kein richtiger Kriminalfall darin gelöst war. Bis jetzt.

Sie bremste an einer Straßenecke ab, wo Frau Möller, die Nachbarin, gerade ihre Tageszeitung aus dem Kasten zog.

„Guten Tag, Frau Möller!“, rief Maria.

„Ach, hallo, Malia! Schon wieder auf großer Fahrt?“, fragte Frau Möller, die wie so oft in der Eile ihren Vornamen verwechselte.

„Maria“, verbesserte sie höflich, aber bestimmt. „Und ja, ich habe eine wichtige Besprechung.“

Frau Möller schüttelte lächelnd den Kopf. Maria notierte gedanklich:

Frau Möller: rote Fingerkuppen → Tomaten geerntet. Erde an den Stiefeln → Gartenarbeit. Zeitung mit Kriminalschlagzeile in der Hand.

Sie grinste in sich hinein. Ein echter Sherlock-Moment.

Am Kiosk roch es vertraut nach warmem Zeitungspapier und Lakritz. Ein Hund zerrte an der Leine, während sein Besitzer gedankenverloren auf sein Smartphone starrte. „Leichtes Spiel für Taschendiebe“, dachte Maria und hielt kurz an, um zu notieren:

Hund aufmerksam, Halter abgelenkt.

Alles konnte eines Tages wichtig werden. Detektive sahen schließlich genau die Dinge, an denen andere achtlos vorbeiliefen.

Wenig später erreichte sie die Holzbrücke ins Niendorfer Gehege. Das Sonnenlicht brach sich funkelnd in den Baumkronen, und Libellen glitten lautlos über die Wasseroberfläche. Maria stieg ab und ging am Ufer in die Hocke. Spuren im feuchten Ufersand: ein Hund, ein Reh, ein Mountainbike – nichts Ungewöhnliches. Dennoch schrieb sie auf:

14:20 Uhr. Spurenlage unauffällig. Keine Besonderheiten.

Auch das Fehlen von Auffälligkeiten war eine Information.

„Mariaaa!“, hallte plötzlich Pauls Stimme zwischen den Buchen wider. Er tauchte aus dem Dickicht auf – mit zerzaustem Schopf und einer bereits verdächtig zerknitterten Tüte Weingummi in der Hand. „Ich hab fast die ganze Packung verputzt. Willst du die roten Bären?“

„Später“, erwiderte Maria geschäftsmäßig. „Wir müssen zuerst die Lage protokollieren.“

„Protokollieren klingt verdammt nach Mathearbeit“, murrte Paul.

„Echte Detektive schreiben alles auf, sonst entgehen einem entscheidende Details.“

„Oder man isst sie einfach auf“, murmelte er kauend.

Im selben Augenblick rollte Bhavana mit ihrem Scooter über den Waldweg. „Schaut mal her!“, rief sie stolz und hielt eine kleine, modifizierte Lampe mit dunkelroter Linse in die Höhe. „Selbst gebaut. Nachtsichtmodus. Damit sehen wir alles, ohne selbst bemerkt zu werden.“

„Oder wir stolpern über die nächste Wurzel“, bemerkte Eugenia trocken, die mit einem dicken Nachschlagewerk unter dem Arm aus dem Gebüsch trat. „Aber immerhin tun wir es unbemerkt.“

So verschieden die vier auch waren – genau das machte ihre Stärke aus: Paul mit seinem unbändigen Tatendrang, Bhavana mit ihrem technischen Erfindergeist, Eugenia mit ihrem unerschöpflichen Bücherwissen. Und Maria, die den Überblick behielt und die Fäden zusammenknüpfte. Zusammen waren sie die Loki-Detektive.

Ihr Hauptquartier lag tief im Gehege verborgen: ein alter, windschiefer Schuppen, bemoost und scheinbar vergessen. Das obligatorische Ritual vor dem Eintreten: dreimal kurz gegen das Holz klopfen. Drinnen roch es nach Fichtenharz, trockenem Staub und Geheimnissen. Eine abgewetzte Judomatte diente als Sitzbank, alte Obstkisten als Archiv, und an der hinteren Wand hing eine große Stadtkarte von Hamburg, kreuz und quer mit roten Wollfäden bespannt.

„Versammlung der Loki-Detektive eröffnet!“, verkündete Maria und legte ihr Notizbuch auf die Werkbank.

Gemeinsam sagten sie die vier Grundregeln auf:
„Regel 1: Aufmerksam beobachten“, begann Eugenia.
„Regel 2: Die richtigen Fragen stellen“, fuhr Bhavana fort.
„Regel 3: Alles protokollieren!“, rief Paul laut.
„Und Regel 4“, schloss Maria ernst, „niemals Angst zeigen.“

Plötzlich raschelte es draußen im Gebüsch. Ein Ast brach mit lautem Knacken entzwei. Maria gab ein Zeichen, schlich zur Tür und spähte vorsichtig ins Unterholz. Zwischen den dornigen Brombeerranken flatterte etwas im Wind. Maria bückte sich und zog es vorsichtig heraus: ein schlichtes, leuchtend rotes Stoffband.

„Müll?“, fragte Paul über ihre Schulter.

„Vielleicht“, murmelte Maria und strich über das feste Gewebe. „Vielleicht aber auch ein Erkennungszeichen.“

Sie ging zurück an den Tisch und notierte sorgfältig:

Fundort Schuppen: Rotes Stoffband. Ursprung unklar.

Tief in ihrem Inneren spürte Maria jenes vertraute Kribbeln. Das war kein Zufall. Es war der Auftakt zu etwas Großem.

Ende von Kapitel 1

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